Jacob Bartmann
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Junges Grätzel SPA_LOW_SKY

Werkboxen bau-Workshop und Kick off modellier-Workshop

Der Bau der Werkboxen brachte den Schüler_innen viel Freude. Dem individuellen gestalten und Konstruieren der Boxen wohnte ein nicht zu geringschätzender Grad der Partizipation inne. Die Schüler_innen arbeiteten in ihren Kleingruppen, von zwei bis vier Kindern, nach einer Weile, erstaunlich selbstständig. Besonders das Arbeiten mit Werkzeugen und Materialien, schien den Lernenden besondere Anerkennung zu vermitteln. Im handwerklichen tun, spürten die Schüler_innen oft sehr genau wann sie an ihre Grenzen kamen und scheuten sich nicht, sich Hilfe zu holen. Der modellier-Workshop „aus dem Verborgenen“ bildete einen sehr guten Einstieg in die weitere Verwendung der Werkboxen. Sowohl für den Theorie Teil als auch beim späteren modellieren konnten durch die Boxen unterschiedliche Lernsituationen geschaffen werden. Die Schüler_innen waren hierbei stark beteiligt und konnten die Boxen, Dank der Rollen ,zum Teil beliebig platzieren. Im gesamten Projekt ist der soziale Aspekt ins Auge gestochen. Sind doch sowohl die Boxen, als auch die Bewässerungsgefäße in Form von Wurzelgemüse für die Gemeinschaft geschaffen worden. Gerade nach der Getrenntheit im social Distancing, die besonders auch die Schüler_innen zu spüren bekamen, stellt dieser Fokus auf uns als Gemeinschaft, den wir durch das Projekt erleben durften, ein hohes Gut dar.

Land_Art 1100

Walk und Workshop am Wienerberg

„In der Lehmgrube sollte der Prozeß des Denkens in Ton beginnen“ (Mahlke 1981 S.40)

Das Vermittlungsprojekt Land_Art 1100 ist Teil meiner BA "eaARTh_works". Im Juni 2021 fand die öffentliche Veranstaltung mit einer Gruppe von Teilnehmer_innen und eine Woche später mit einer Gruppe Schüler_innen im Erholungsgebiet Wienerberg statt. Anhand von Land_Art 1100 wurde die Umsetzung von Service Learning, die Arbeit im Stadtraum und die kontextualisierte Verwendung von Tonerde in der Kunstpädagogik erprobt.

Land_Art in Brunn am Gebirge

Kinderworkshop im Zuge des Sommerkinos

Die „Land Art“ ist eine Kunstrichtung, die seit ihrer Entstehung Ende der 1960er-Jahre hinaus aus dem Museum strebt. Die Arbeiten bleiben oft nur durch ihre Übertragungsmedien wie Fotografie oder Video dokumentiert. Im Sommerkino-Film „Leaning into the Wind“ vom 3.08 wurden sehr gut die besonderen Augenblicke sichtbar, die beim arbeiten in und mit der Natur ausschlaggebend sind. Der anschließende Kinderworkshop „Spiel mit der Linie“ mit Jacob Bartmann, war zudem auch ein Spiel mit Materialien und Farbe. Materialien, deren Eigenschaften von den Kindern getestet wurden und die es auf ihre Umgebung abzustimmen galt und Farbe, welche im besonderen Wechselverhältnis zu Umgebung und Jahreszeit steht. Das „Spiel mit der Linie“ war außerdem ein Spiel miteinander, welches besonders durch die Linien/Grenzen/Brücken - Thematik unterstützt wurde, so wurden zum Beispiel Menschenlinien gebildet, Brücken gebaut und Grenzen überschritten.

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